„Saltlake City“ in der Gartenanlage

Kinderfest im Gartenverein! Foto: Erhard Schmidt

Hand aufs Herz: Cowboy und Indianer haben wir alle in unserer Kindheit gespielt. Schnell wurde aus dem Motto ein Kinderfest für alle kleinen Gartenfreundinnen, Gartenfreunde und deren Gäste. Dank der Unterstützung des Löderburger Jugendclubs und der Frauengruppe des Vereins wurden Spiele vorbereitet, Schilder gemalt und Figuren aus Pappmaché zusammengebaut. 
Pünktlich um 15:00 Uhr begann dann für unsere kleinen Gärtner*innen das Kinderfest, anfänglich nur schleppend, aber nach einigen Minuten füllte sich der Vereinsplatz schnell. An verschiedenen „Stationen“ mussten die kostümierten Cowboys und Indianer Lasso werfen, Steckenpferd reiten, Büchsen werfen und bein Wissensquiz Fragen über Cowboys und Indianer beantworten.

erfolgreiche Schatzsuche! Foto: Erhard Schmidt

Als besonderes Highlight wurde dann im Sandkasten die „Große Schatzsuche“ eröffnet. Zu finden gab es reichlich vergrabene „Schatz-Eier“, die mit kleinen Spielsachen und etwas Süßem gefüllt wurden.
Der Gewinner des Wissensquiz bekam einen Pokal überreicht sowie jeder Teilnehmer eine Urkunde.

Im Saloon wurde für das Leibliche wohl unserer kleinen Gäste Säfte und „Feuer“-Wasser serviert und am abschließende Wurst am Lagerfeuer schmeckte allen sehr gut.

Besonders erfreut waren alle, dass sich auch die Kinder unserer syrischen Gartenfreunde  mit Spaß und Freude am Kinderfest beteiligten.

Der Vorstand bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei allen fleißigen Helfer*innen und dem Jugendclub Löderburg für die Unterstützung sowie beim Gartenfreund Erhard Schmidt für die schönen Fotos.

Eine Zusammenfassung der Fotos könnt ihr hier sehen.

Es ist dann schon mal peinlich …

Kleingärtner lieben die Natur.

Im seinem kleinen Gartenreich ist alles gerade ausgerichtet, abgeharkt und vom Unkaut befreit. Kein Laubblatt liegt mehr rum.

Selbst die pikierten Radieschen und Bohnen werden mit einem Lot nahezu perfekt senkrecht im Erdreich versenkt.

Huch, da liegen ja noch die übrig gebliebenen Ästchen und Strauchreste vom letzten Gartenjahr am Wegesrand.

Hmmm, wohin jetzt damit auf die Schnelle?

Gartenabfälle

 

  Achja, auf dem Nachhauseweg 
  kurz mal fallen gelassen.

  Erledigt!

 

 

 

 

 

Nun kann der Frühling seine Sonnenstrahlen in meinen blitzeblanken Garten scheinen lassen!

 

Liebe*r Gartenfreund*in meiner Anlage Salzwerke Staßfurt:
Was immer Dich auch dazu bewegt hat, Deine Gartenabfälle neben dem Parkplatz Salzwerkstraße Ecke E.Weinert-Str. abzukippen…

Mach bitte Deinen Abfall bitte wieder weg.

Achja, Du wurdest dabei beobachtet.

Das ist peinlich!

Dein Vorsitzender

Ehrung zum Tag der Regionen 2017

Foto: D. Unger

Es ist bereits gute Tradition, dass am Tag der Regionen verdiente Mitglieder der Gartenvereine und fleißige Kleingärtner ausgezeichnet werden.

Aus unserem Verein wurden in diesem Jahr die Gartenfreunde Anna und Dietmar Henke geehrt.

Ihr Garten ist immer wieder eine Pracht und sehr sorgsam gepflegt. Unkraut sucht man hier ebenso vergebens wie chemische Hilfsmittel.

„Alles rein biologisch – also mit Hacke und Harke!“ sagt zwinkernd Dietmar Henke. Jede Pflanze wird mit Liebe und kleingärtnerischem Sachverstand gehegt und gepflegt.

Und die Gurken aus dem Gewächshaus sind wie in jedem Jahr lecker und schmackhaft.

Wir gratulieren Familie Henke zu der Auszeichnung und wünschen für die kommende Saison wieder einen „grünen Daumen“!

Vorsicht! Vorfahrt!

Am Samstag wurde auch in unserem Verein mit der Mitgliederversammlung die Gartensaison offiziell eingeläutet.

Nachmittags, auf dem Weg zum nächsten Baumarkt, wurde ich dann doch etwas unsanft aus meinen Gartenträumen zurück in die Realität geholt.
Was war passiert?

Wie immer bestieg ich mein Auto und fuhr los, auf der „Salzwerkstraße“ wollte ich rechts abbiegen auf die Baumeckerstraße, um in die Stadt zu kommen.

Allerdings schoss in diesem Moment von links ein dunkelfarbiger PKW mit der Reklame „reisbrennen.de“ an mir vorbei….. Ich stand auf der Bremse, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

„Eine wunderschöne, ausgebaute und lochfreie Straße, da muss man doch nicht einer unscheinbaren und uralten Kopfsteinpflasterstraße, die den Weg kreuzt, Vorfahrt gewähren“ …. denkt sich manch Autofahrer, der aus dem Wohngebiet Baumeckerstraße kommt.

Und wie mir die Gartenfreunde auf Nachfrage bestätigten, war das ist nicht das erste Mal, dass die Vorfahrt nicht gewährt wurde. Da kann man nur von Glück reden, dass noch nicht mehr passiert ist.
Gerade wenn man aus dem Wohngebiet rausfährt, ist die Sicht durch Gebüsch und Gewächs sehr eingeschränkt. Ein Fahrradfahrer, ein vorbeirasendes Kind auf einem Roller… nicht auszudenken, was da alles passieren kann.

Liebe Auto fahrende Anwohner der Baumeckerstraße (und seiner Nebenstraßen): Nicht umsonst steht an der Kreuzungseinmündung ein „Vorfahrt gewähren“ Schild. Gut sichbar.
Und: Ihr verlasst eine verkehrsberuhigte Zone (30 km/h) und habt generell jedem die Vorfahrt zu gewähren.
Bitte haltet Euch daran und fahrt vorsichtig an den Kreuzungsbereich ran.

Das wünscht sich Euer Gartenfreund

Ingo Knabe

Saisonbeginn

der Ostereierbaum

Wer mit offenen Augen durch unsere Anlage schlendert, sieht schon viele fleißige Kleingärtner, die ihren Garten auf die neue Saison vorbereiten.

Überall wird gepflanzt, gegraben, die Wege werden verschönert und die letzten Überreste des vergangenen Winter beseitigt.

An manchen Stellen sieht man auch, dass noch einiges getan werden muss.

Eine lustige Idee findet man im Garten von Familie Moser:

Hier wird auf das nahende Osterfest hingewiesen.

Oder gibt es ihn vielleicht doch wirklich, den Ostereierbaum?

Viel Spaß beim Start in die neue Gartensaison wünscht Euch

 

Der Vorstand

Kinderfest

Wir feiern am 16. 07 2016 ab 15:00 Uhr wieder ein Kinderfest.
Es gibt viele Spiele, Überraschungen und natürlich auch was zum Knabbern.
Auch für die Mamas und Papas, Omas und Opas leibliches Wohl ist wie jedes Jahr gesorgt.

Treffpunkt ist das Vereinshaus in der Gartenanlage Salzwerke Staßfurt e.V.

Gute Laune und Kinder bitte selber mitbringen.

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Verbrennungsverbot aufheben!

Wie am vergangenen Mittwoch in der Volksstimme-Beitrag  berichtet wurde, gibt es unter Führung vom Stadtratsmitglied Mathias Cosic (CDU) eine Initiative zur Aufhebung des Verbrennungsverbotes im Kreisgebiet.

Wir Kleingärtner unterstützen mehrheitlich diese Forderung und schließen uns der Initiative  an.

Die Gründe dafür liegen für uns Kleingärtner auf der Hand:

  1. Seit 2007 der Landrat in sein Amt gewählt wurde, wurde die Grüngutentsorgung für uns Kleingärtner immer weiter heruntergefahren:
    Zuerst wurde der Verbrennung eingeschränkt, dann ganz verboten. Den Kleingärtnern versprach man eine kostenlose Entsorgung mittels Fahrzeug, das in die Anlage kommt. Das wurde dann auch eine zeit lang so getan, einmal jährlich im Herbst an einem Samstag kam das Fahrzeug, und man konnte sein gesammeltes Grüngut zum Entsorgungs-Fahrzeug bringen. Das wurde dann Samstags nicht mehr machbar, weil der Einsatz am Wochenende „zu teuer“ wurde. Also wurde der Termin zur Entsorgung auf Freitag gelegt. Pech für alle arbeitenden Kleingärtner.
    Im darauffolgenden Jahr kam kein Fahrzeug mehr vorbei. Wieder war die Begründung: „zu teuer…
    Ok, die Kleingärtner bekamen als Ausweichvariante zweimal im Jahr einen Container gestellt. Nein, natürlich nicht mehr kostenlos. Die An- und Abfahrt musste natürlich bezahlt werden.
    Seit diesem Jahr geht das nur noch einmal im Jahr, weil.. ja, genau: „zu teuer
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch dieser letzte jährliche Container nicht mehr bis zu den Kleingärtner in die Anlage schafft.
  2. Als Alternative wird den Kleingärtnern vorgehalten, dass man sein Grüngut ja zur Sammelstelle bringen kann. Sicher, ein Kubikmeter wird dort „kostenlos“ angenommen. Und wie kommen die Gartenfreunde dort hin, die kein Auto mehr haben oder kein Auto mehr fahren können? Und wie wenig ein Kubikmeter Grünschnitt ist, brauch ich keinem Gartenfreund zu sagen. (für alle Nicht-Gärtner: 1 Kubikmeter = 1000 Liter = vier 250 Liter-Säcke)
  3. Gewisse Gartenabfälle von kranken Bäumen und Sträuchern (zum Beispiel Pilzbefall) dürfen  gar nicht in den Wertkreislauf gebracht werden. Diese befallenen Abfälle müssen verbrannt werden.

Wir Kleingärtner sind der Meinung, dass uns die Kreisverwaltung lange genug hingehalten hat. Jede Anfrage – auch durch unseren Regionalverband – brachte entweder faule Ausreden oder den Hinweis auf „zu teuer“!

Deswegen unterstützen wir die Initiative mit unserer Unterschrift.

Der Vorstand

Unser Parkplatz

Heute ist mir endgültig die Hutschnur abgefallen. Und der Glauben geplatzt. Unser schöner Parkplatz – total verschandelt, zerfahren und vermüllt.

Frage an die Stadtoberen: Muss das sein???

Hier mein Anschreiben:


Hallo Stadtväter und Stadtmütter,
hallo Herr Wagner,

obwohl die Situation vor unserer Gartenanlage im August 2015 bei der Besichtigung von OB und Stadtvertretern schon mal Gesprächsthema war, anbei ein paar frische Aufnahmen vom Parkplatz.

Was uns Kleingärtner besonders stört ist die Tatsache, das trotz entsprechender Hinweise im August letzten Jahres hier weiter rücksichtslos geparkt wird. Es werden seitens des Ordnungsamtes auch keinerlei „Strafzettel“ – sprich Knöllchen verteilt an die unbelehrbaren KFZ-Führer, die eben nicht auf dem Parkplatz, sondern auf dem Rasen vor und neben der gekennzeichneten Parkfläche parken.

Im Ergebnis dessen haben wir nun einen total zerstörten Rasen, Müll und Papierreste von McDonnalds und Co direkt vor der Gatenanlage.

Und zu recht aufgebrachte Gärtner und Bürger der Stadt Staßfurt.

Zur Erinnerung: Die KGV Salzwerke will am Bundeswettbewerb „Schönste Gartenanlage“ teilnehmen und die Stadt würdig vertreten.

Schade, dass es soweit kommen musste.

Nicht nur der Vorstand der Gartenanlage, auch die Kleingärtner sind sichtlich enttäuscht.

Wir fordern nun entsprechend schnelles Reagieren seitens der Stadt.

Weiterhin bitten wir um einen Vor-Ort-Termin mit den Verantwortlichen, um hier konstruktiv Lösungen zu erarbeiten.

Herzlichst Euer:

Ingo Knabe

Vorsitzender des Gartenvereines Salzwerke Stassfurt

 

Fortsetzung folgt!

Wer keine Arbeit hat…

… der darf als Vereinsvorsitzender gerne mal den abgekippten Müll eines unserer Gartenfreunde wegmachen.

 

Zur Sache:

Am Samstagnachmittag wurde ich von einem unserer Nachbarn, einem Eigenheimbesitzer am Nordeingang (Salzwerkstraße) angesprochen.

Er zeigte mir mehrere kleinere Erdhaufen, die ein freundlicher Gartenfreund auf dem Grünstreifen vor seinem Grundstück abgekippt hatte. Bei genauerem Hinsehen entpuppten sich die Erdhaufen als ausgesiebter, übergebliebene Reste von Komposthaufen. Markant waren beigemengte Überreste von mehreren Maiskolben und Verpackungen von Schokoriegeln aus dem Aldi. (Nebenbei bemerkt: Was machen die Umverpackungen überhaupt auf dem Kompost???)

Nun, am Sonntagvormittag verbrachte ich nicht mit Gartenarbeit – wie geplant, sondern ich hatte mich – mit Schaufel und Schubkarre bewaffnet – an die Beseitigung des Mülls eines unserer Gartenfreunde gemacht.

An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an den netten Gartenfreund.

Und falls er den Mut hat, sich bei mir zu melden – ich hab noch ein paar Dinge in meinem Garten zu erledigen, die leider am Sonntagvormittag liegengeblieben sind.

 

PS:
Ich denke nicht, dass UNSERE Gartenabfälle auf FREMDEN Grundstücken gehören.
Zu Hause kippe ich ja auch nicht meinen Müllbeutel vor Nachbars Türe aus.

Ingo Knabe